Entspannungstechnik Yoga Nidra
Schlaflos liegst du im Bett. Dein Gedankenkarussell dreht sich. Du hast dir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Der Blick auf die Uhr sagt, es ist kurz nach 3 Uhr. Im Moment nicht greifbare Themen aus deinem gestrigen Tag arbeiten noch in dir. Der neue Tag, welcher erst ein paar wenige Stunden alt ist, wird wahrscheinlich wieder auf seine Weise herausfordernd. Nach einer Stunde stehst du auf, da du nicht zur Ruhe und somit auch nicht mehr zum schlafen kommst.
Vielleicht kommt dir das, so oder in ähnlicher Weise, bekannt vor. Du kannst dich jetzt ablenken mit 1000 verschiedenen Sachen, Smartphone, Social Media, etc. pp
Du kannst aber auch Yoga Nidra machen. Was Yoga Nidra ist, wie du es ganz einfach für dich umsetzen, also tun kannst, und was es bewirkt erfährst du, wenn du weiter liest.
Begriffserläuterung
Yoga Nidra bedeutet sinngemäß: „Yogischer Schlaf“. Es ist eine Form der Entspannung, und es gibt verschiedene Arten wie du es praktizieren kannst.
Dazu eine kurze Erläuterung von ChatGPT.
Du liegst entspannt auf dem Rücken, schließt die Augen und wirst durch eine Anleitung geführt. Du schläfst nicht wirklich, sondern bist in einem Zustand zwischen Wachsein und Schlaf.
Kurz gesagt: Du entspannst deinen Körper ganz bewusst — Schritt für Schritt — während dein Geist ruhig wird.
Was kann man mit Yoga Nidra bewirken?
Yoga Nidra kann:
- helfen deinen Stress abzubauen
- helfen Gedanken zur Ruhe zu bringen
- deine Entspannung fördern
- helfen deine Konzentrationsfähigkeit zu verbessern
- helfen muskuläre Verspannungen zu lösen
- deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und sie zu stärken
- helfen geistige Klarheit herzustellen
- helfen Schmerzen zu lindern
Wie mache ich Yoga Nidra – Vorbereitung
Eine Form von Yoga Nidra ist eine geführte Entspannung, bei welcher du bequem auf dem Boden liegst, und einer gesprochenen Anleitung folgst. Sorge dafür das du nicht gestört wirst, schalte bei deinem Smartphone den Flugzeugmodus ein.
Im nächsten Schritt wanderst du mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper und spürst in deine Körperteile hinein.
Du kannst dir eine Intention (Sancalpa) setzen, welche du im Verlauf des Yoga Nidras mehrfach im Geist für dich wiederholst. Diese Intention kann ein ganz einfacher Satz sein, wie zum Beispiel ” Ich bin vollkommen entspannt und bereit für die Herausforderungen des Tages” oder ” Ich fühle mich ausgeruht und kraftvoll”. Diese Intension wird oftmals als Sancalpa bezeichnet.
Ein weiterer Bestandteil ist das spüren von Gegensatzpaaren. Du fühlst zum Beispiel Hitze und Kälte, Schwere und Leichtigkeit, Freude und Trauer.
Atemwahrnehmung ist ein weiterer Bestandteil von Yoga Nidra.






